Aktuelles aus dem Revier

letzte Aktualisierung: 06.11.2017


Jagdnachbarn

Jagdlicher Gedanken- und Erfahrungsaustausch auf über 2000m Seehöhe mit einem Hollbrucker Jagdkameraden. Ein kräftiges Waidmannsheil.


Herbstimpressionen

Der Herbst zeigt sich mit seiner ganzen Schönheit. Wolkenloser Himmel und der erste Schnee.


Futterstellenbestückung

Unsere Rehwildfutterstellen wurden für den Winter vorbereitet. Grummet und Kraftfutter wurden eingelagert. Die ersten 10-15cm Schnee sind bereits in höheren Lagen gefallen.

Ein herzliches Danke, den bei der Futterstellenbestückung beteiligten Jagdkameraden, Martin, Simon, Hans und Thomas.


Bodensitzbau

Unter dem Motto "aller guten Dinge sind drei" wurde der Bodensitz im Bösen Bach neu errichtet. Ein herzliches Danke den beteiligten Jagdkameraden Martin, Horst, Simon und Thomas.


Bergsommer 2017

Einige Impressionen, festgehalten in zwei Videos, zeigen die Schönheit unserer Natur.


Altgeiß/Schmalgeiß - Alttier/Schmaltier oder doch tragend...

 

Immer wieder eine große Herausforderung im Frühjahr/Frühsommer - "zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, das richtige Tun" (ein Spruch eines erfahrenen Jägers) - die richtige Ansprache entscheidet über sehr viel.

Sehr oft macht es einfach mehr Sinn sich über einen schönen Anblick zu freuen.


Ungeplante Müllsammlung

 

Man kann es fast nicht glauben, aber ein fast voller Heckträger mit diversen Gertränkedosen und Unrat konnte bei einer Fahrt in das Jagdrevier auf nicht einmal 4 km Fahrt zusammengesammelt werden - fein säuberlich entlang des Forstweges verteilt. Gratulation an jene, die so ihren Müll entsorgen.


Einschießen der Jagdwaffen

 

Damit wir sicher und mit gut eingeschossenen Waffen in die Jagdsaison starten konnten wir vor Kurzem am Schießstand Sillian einige Probeschüsse auf unterschiedliche Entfernungen abgeben.


Mitgliederversammlung des Jagdvereins

 

Vor kurzem fand die ordentliche Mitgliederversammlung des Jagdverein Panzendorf statt.

Neben aktuellen Themen aus dem Jagdrevier konnten wir den anwesenden Vertretern des Jagdausschusses und dem Ortsbauernobmann das Thema "Verjüngungsdynamik" etwas näher bringen. Der Leiter der BFI-Lienz, DI Hubert Sint, klärte uns in einem Kurzvortrag über die Aufnahmeverfahren und den aktuellen Zustand der Panzendorfer Waldflächen auf.

Das Ergebnis der Verjüngungsdynamik-Erhebung ist sehr gut ausgefallen. Für uns Jäger bedeutet das natürlich nicht, dass wir uns auf diesem Ergebnis ausruhen, sondern dass wir weiterhin aktiv den Wildeinfluss auf bestimmte Bereiche im Jagdrevier im Auge behalten werden.

Herzlichen Dank an Hubert Sint für den sehr informativen Vortrag.


Frühlingserwachen

 

Die Temperaturen entsprechen bereits Frühsommerwerten und so einiges an Bewegung kommt nun wieder in unsere Wiesen und Felder.

Neben sehr aktivem Reh- und Gamswild sind wir auch wieder immer aktiver im Jagdrevier anzutreffen.

Mit dem 01. April beginnt wieder ein neues Jagdjahr. Gerade heuer ein sehr spannender Tag, da die Genossenschaftsjagd Panzendorf für 10 Jahre an den Jagdverein Panzendorf verpachtet wurde.

Wir freuen uns schon sehr auf die bevorstehenden Aufgaben und Herausforderungen und natürlich auch auf eine sehr gute Zusammenarbeit mit allen Grund- und WaldbesitzerInnen und natürlich den behördlichen Vertretern der Forst- und Jagdbehörde.

Natürlich werden wir auch weiterhin den Kontakt mit unseren Jagdnachbarn pflegen und uns sehr für die Naturlandschaft in Panzendorf, dem Schutz des Waldes und der Wildtiere einsetzen.


Wildtiere im Winter

 

Der Programmpunkt im Kindergarten Panzendorf ist schon seit einigen Jahren ein fixer Bestandteil. Der Jagdaufseher der Genossenschaftsjagd Panzendorf, Thomas Geiler, besuchte die Kindergartenkinder in Panzendorf und erklärte den Kinder die Lebensweise unserer heimischen Wildtiere in der kalten Jahreszeit. Anhand von Fotos und Anschauungsmaterial konnten die Kinder ihr Wissen über die heimischen Wildtiere unter Beweis stellen.

 

Nach einer stärkenden Jause ging es hinaus in den Wald. Dort angekommen konnten Spuren von Hasen und Rehen gefunden werden.  Bei einer Rehwildfutterstelle konnten die Kinder gemeinsam mit dem Jäger Heu und Kraftfutter für die Wildtiere vorbereiten. Dass das Rehwild auch gerne selber nach Futter sucht, konnten die Kinder in einem nahen Feld beobachten. Einige Stück Rehwild haben dort auf der Suche nach eingeschneiten Wiesengräsern den Schnee im Feld aufgegraben und wurden dort auch fündig.

 

 

Die Kinder waren von diesem Vormittagsprogramm sichtlich begeistert.


Ruhiges Winterwetter

 

Der Februar war durch sehr ruhiges Winterwetter geprägt... Viel Neuschnee hat es bis jetzt nicht gegeben. Mit rund 30cm auf rund 2000m Seehöhe ist die Schneedecke zu dieser Jahreszeit unterdurchschnittlich. Genau vor einem Jahr hatten wir eine ähnliche Wetterlage und eine fast gleiche Schneehöhe.


So richtig kalt...

 

In den ersten Tagen des Jahres 2017 hat uns die Kälte wieder richtig im Griff. Auf Schnee warten wir immer noch... Dort wo sich sonst die Schneemassen meterhoch türmen liegen derzeit gerade mal 10cm.

Unsere Wildtiere freuts. Das Rehwild ist derzeit immer noch auf 2000m anzutreffen. Auch die Gams sind noch nicht tiefer gezogen.


Es wird winterlich

 

Die ersten Novembertage des heurigen Jahres sind erstaunlich kalt ausgefallen. Er erste richtige Schnee mischte sich auch schon dazu. In der Höhe sind das derzeit rund 25 cm während es im Tal gerade mal weiß wurde. Schön langsam kündigt sich auch die Gamsbrunft in unserem Jagdrevier an.


Interner Bereich "Jagderlebnisse"

 

Zum Lesen unserer aktuellen Jagderlebnisse ist ein Passwort erforderlich. Dieses kann über die Rubrik  Kontakt angefordert werden.


Kurzbesuch

Sehr überrascht waren wir bei einem unserer Pirschgänge vor wenigen Tagen. Offensichtlich hat sich wieder einmal ein Wildschwein in unsere Region verirrt. Die Wühlspuren und die gefundenen Trittsiegel deuten eindeutig darauf hin. Die kleinflächigen Wühlungen wurden bereits wieder verschlossen.

 


Sommer-Anblick

Immer wieder schöne Erlebnisse zu jeder Tageszeit...


Juni-Hahn

Neben der sehr intensiven Spielhahnbalz konnte auch beim Auerhahn eine sehr intensive Balz beobachet werden. Vom April bis sogar in den Juni ging es rund...


Braunbär in Osttirol

 

Im Gebiet zwischen dem Gail- und dem Drautal in Osttirol ist ein Braunbär unterwegs. Bislang liegt eine Schadensmeldung über ein gerissenes Schaf im Almgebiet Rannenberg/Spitzenstein vor. Weitere Schafe könnten abgängig sein. Außerdem wurden Spuren des Bären im Schnee fotografiert und an Martin Janovsky, den Beauftragten des Landes Tirol für große Beutegreifer, übermittelt. „Es deutet derzeit nichts darauf hin, dass der Bär auffällig wäre“, erklärt Janovsky. Um welchen Bären es sich handelt, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Den Tierhaltern in diesem Gebiet wird empfohlen, verstärkt nach ihrem Almvieh zu sehen.

 

Nachweislich durch Bär oder Wolf verursachte Schäden an Weidevieh sind durch die Haftpflichtversicherung des Jägerverbandes abgedeckt. Alle festgestellten Risse sind zu melden und werden von einem Sachverständigen begutachtet. Kann der Einfluss eines Beutegreifers nicht unmittelbar nachgewiesen werden, weil etwa das Tier nicht gefunden wurde, übernimmt das Land Tirol die Entschädigung.

 

Zuletzt wurde in Osttirol im Jahr 2009 in Außervillgraten ein aus dem Trentino eingewanderter, damals dreijähriger männlicher Braunbär gesichtet. Im April dieses Jahres wurde ein Bär im Tiroler Oberland im Gemeindegebiet von Nauders nachgewiesen. Dieser hatte einen Bienenstock geplündert.

Allgemeine Verhaltensregeln im Bärengebiet: www.tirol.gv.at/baerenratgeber

Bei dieser kürzlich in Osttirol fotografierten Spur handelt es sich um das Trittsiegel eines Braunbären (Foto: Privat)
Bei dieser kürzlich in Osttirol fotografierten Spur handelt es sich um das Trittsiegel eines Braunbären (Foto: Privat)

Was rattert da so im Wald?

 

... da ist wohl ein Specht am Werk, wirklich imposant das zu beobachten....


Der Alm-Fuchs

 

Momentan auf intensiver Futtersuche, der junge Alm-Fuchs auf der Panzendorfer Schattseite


Stempelstelle am Schneider Boden wiederbelebt

 

Vor rund 15 Jahren waren entlang des Steiges Nr. 15 mehrere Stempelstellen angebracht. So auch am Schneider Boden (Hollbrucker Eggewiesen). Die Stempelstellen wurden zusehends nicht mehr betreut und sind verfallen. Im Mai 2016 wurde eine dieser Stempelstellen an der Katastralgrenze Panzendorf/Hollbruck durch den Panzendorfer Jagdaufseher Thomas Geiler neu errichet und somit wiederbelebt. Ein Stempel steht dort nun wieder zur Verfügung um das Passieren zu dokumentieren, aufliegende Kärtchen können abgestempelt und als Erinnerung mitgenommen werden und zudem man sich in das "Eggewiesen-Buch" eintragen bzw. den ein oder anderen netten Spruch hinterlassen.


Verjüngungsdynamik

 

Die Novelle des Jagdgesetzes in Tirol sieht neuerdings die Erhebung und Analyse des Verjüngungszustandes des Waldes bzw. von Aufforstungsflächen vor.  GWA Gregor Gasser wurde beim öffentlich ausgeschriebenen Begehungstermin begleitet und dabei einige Aufforstungsflächen auf Verbiss- und Fegeeinfluß analysiert. Ein fachlich sehr spannender und lehrreicher Vormittag konnte dabei mit einem sehr positiven Eindruck des Verjüngungszustandes beendet werden. Wie auf den Bildern ersichtlich entwickelt sich die Tanne, Fichte, Lärche und einiges Laubholz sehr gut. Der Wildeinfluß auf die begutachteten Flächen kann als im Rahmen eingestuft werden. Spezielle jagdliche Maßnahmen sind momentan nicht notwendig. Ein großes Problem stellt allerdings die Vergrasung und der starke Himbeerbewuchs dar. Neben diesen Einflüssen konnte auch der Einfluß von Mäusen nachgewiesen werden. Ein weiteres Problem, das im heurigen Jahr anstehen wird, ist der Einfluss des Borkenkäfers. Die Borkenkäferfalle soll dem entgegenwirken.


Spielhahnbalz 2016

 

Eine sehr intensive Spielhahnbalz konnte in den letzten Wochen beobachtet werden. Hier gibts ein paar Bilder und ein Video dazu. Auf diesem Wege nochmals ein kräftiges Weidmannsheil dem Erleger des Hollbrucker Spielhahnes. Ein fast schon jährlicher Treff mit unseren Nachbarn am Hühnerspiel und dabei können immer sehr interessante Jagderlebnisse beim Sonnenaufgang auf über 2000m Seehöhe ausgetauscht werden.


Frühlingserwachen in den Feldern und Bergen

 

Die warmen Temperaturen der letzen Wochen haben den Schnee sehr weit zurück gedrängt. Vereinzelt kann man im Hochgebirge bereits den Spielhahn balzen hören. In den sonnseitigen Wiesen sprießt das Grün schon sehr intensiv. Die unten stehenden Bilder verdeutlichen dies.


Intensiver Schneefall

Der Winter lässt uns noch nicht los. Innerhalb einer Woche konnten wir bei unser höchstgelegenen Futterstelle auf rund 1800m Seehöhe mehr als einen Meter Neuschnee verzeichnen. Die Gesamtschneehöhe beträgt dort nun rund 1,5 Meter Schnee. Für unsere Wildtiere natürlich eine Herausforderung, jedoch ist ein Ende des Winters absehbar und zumindest entsprechen die Temperaturen schon dem Frühjahr

 

Wildtiere im Winter - Besuch im Kindergarten Heinfels

Beinahe schon seit 10 Jahren ist der regelmäßige Besuch des Heinfelser Kindergartens durch den Jagdaufseher der GJ Panzendorf, Thomas Geiler, ein fixer Bestandteil im Kindergartenjahr. Zum Thema Wildtiere im Winter wird den Kindern die Lebensweise unserer heimischen Wildtiere anhand von Fotos und Anschauungsmaterial näher gebracht. Nach einer stärkenden Jause ging es hinaus in den Wald um Spuren zu suchen und bei einer Rehwildfutterstelle den Wildtieren gemeinsam Futter vorzulegen. Die Kinder waren sichtlich begeistert. Dies haben sie auch in einigen sehr schönen Zeichnungen festgehalten.

 

 

 

Winterimpressionen

Herbstimpressionen - wo bleibt der Winter...